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Franz und Heinrich sollten sich nach der Absichtvon Kart nicht begehen. Er wußte nicht, daß sie sicheinen Augenblick gesehen hatten, und daß dieser Augen-blick für die zwei Schwäger hinreichend gewesen war,nm eine Verabredung zu treffen.
Hinter Alencon und auf ein Zeichen von Karl tratHeinrich ebenfalls ein.
Heinrich wartete nicht, bis Karl ihn befragte.
„Sire," sagte er, „Eure Majestät hat wohl darangethan, mich holen zu lassen, denn ich war im Begriffe,hrrabzukomme», »m Gerechtigkeit zu fordern."
Karl runzelte die Stirne.
„Ja, Gerechtigkeit!" sagte Heinrich. „Ich dankeEurer Majestät vor Allem, daß sie mich gestern Abendmitgenommen hat; denn ich weiß nun, daß sie mir hie-durch das Leben rettete; aber was habe ich gethan, daßman einen Mordversuch gegen mich unternahm?"
„ES handelt sich nicht um einen Mord," sprachCatharina lebhaft, „sondern nm eine Verhaftung."
„Wohl, cs sey," versetzte Heinrich. „Welches Ver-brechen hatte ich begangen, daß man mich verhaktenwollte? Wenn ich schuldig bin, so bin rch es eben sosehr diesen Morgen, als gestern Abend. Nennt mirmein Verbrechen, Sire."
Karl schaute seine Mutter verlegen über die Ant-wort an, die er geben sollte.
„Mein Sohn," sagte Catharina, „Ihr empfaMstverdächtige Lenle." ^
„Gut," versetzte Heinrich, „und diese verdächtigenLeute compromittiren mich, nicht wahr, Madame?"
„Ja, Heinrich."
„Nennt sie mir! nennt sie mir! Wer sind sie? stelltmich ihnen gegenüber!"
„Henriot hat wirklich das Recht, eine Erklärung zuverlangen," sprach Karl.
„Und ich verlange sie," rief Heinrich, der, dielleber-legenheit seiner Stellung fühlend, hieraus Nutzen ziehen