Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
164
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Was ist denn vorgefallen?"

Geht in Euere Wohnung zurück und.Ihr werdetes erfahre»; dann schlüpfe in Leu Corridor, schaut nachalten Leite», ob Euch Niemand bespülst, tretce bei mirein, die Thüre wird nicht geschlossen seyn."

Und er verschwand ebenfalls auf der Treppe, wie einGeist, der ans dem Theater durch die Bersentung ver-schwindet.

Veutrc-saiut-gris!" murmelte der Bearner,dasRälhset lost sich noch nicht, da aber der Schlüssel dazuin meiner Wohnung ist, so wollen wir dahin gehen undNachsehen."

Heinrich setzte indessen seinen Weg nicht" ohne eineGe.uüthsbcweguug fort; er hatte die Empfindbarkeit,dieses Bornrchest der Jugend. Alles gab emcn scharfenWiderschein aus dieser spiegelartig glatten Seel--, undAlsts, was er gehört hatte, weissagte ihm ein Unglück.

Er gelangte an die Thüre seiner Wohnung undhorchte. Kein Geräusch ließ sich vernehmen. Ta ihmCharlotte gesagt hatte, er solle in seine Zimmer zniück-kehren, so war übrigens nichts bei der Rückkehr zu fürch-ten. Er warf eiuen raschen Blick im Vorzimmer umher;cs war verlassen; aber Noch deutele ihm nichts an, wassich ereignet hatte.

Orthon ist wirklich nicht hier /' sagte er und gingin das zweite Zimmer.

Hier wurde ihm.Alles klar.

Trotz des Wassers, das man in Massen angewendethatte, war der Boden mit röthlichen Klecken besprengt;ein Schrank lag zerbrochen auf dem Boden; die Bett-vorhänge waren durch Degenstiche zerfetzt; einen venetia-nischen Spiegel hatte eine Kugel zerschmettert, und eineblutige Hand, welche sich an die Mauer gestützt undihren furchtbaren Eindruck daran zurückgelassen hatte,verkündigte, daß dieses nun stnmme Zimmer Zeuge einesmörderischen Kampfes gewesen war.

Heinrich faßte mit verstörtem Auge alle diese Verschiß