Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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statt über besten Verhaftung mit ihr zu streiten, weggc-führt und aus diese Art gerettet.

Blinker, Blinder, Blinder!" murmelte sic.

Nach einigen Minuten erschollen Tritte im Seiten-zimmer, welches das Waffencablnet war.

Aber, Sire," sprach Heinrich,nun, da wir inden Louvre zurückgckehrt sind, sagt mir, warum Ihrmich hinausführtet, und welchen Dienst Ihr mir geleistethabt?"

Nein, nein, Henriot," antwortete Karl lachend.Du wirst eS vielleicht eines Tags erfahren, aber fürden Augenblick ist cS ein Geheimniß. Wisse nur, daßDu mir zu dieser Stunde einen harten Streit mit mei-ner Mutter zuziehen wirst."

Nach diesen Morten hob Karl den Thürvorhang undstand Katharina gegenüber.

Hinter ihm und seiner Schulter erschien der bleiche,unruhige Kopf des Bearners.

Ah! Ihr sehd hier, Madame," sagte Karl, dieStirne faltend. . .

Ja, mein Sohn," erwiederte Katharina.Ichhabe mit Euch zu sprechen."

Mit mir?"

Mit Euch allein."

Gehe, gehe," sprach Karl, sich gegen seinen Schwa-ger umwendend,da es kein Mittel gibt, zu entkommen,so ... je eher, desto besser."

Ich lasse Euch allein, Sire," erwiederte Heinrich.

Ja, ja, verlasse uns," sagte Karl,und da Duein Katholik bist, Henriot, so höre eine Messe für mich;ich bleibe bei der Predigt."

Heinrich verbeugte sich und trat ab.

Karl IX. kam den Fragen zuvor, welche seine Mut-ter an ihn richten wollte.

Nun, Madame," sagte er, indem er die Sachein bas Komische zu verwandeln suchte,bei Gott! Ihr ^erwartet mich, um mir einen Verweis zu geben, nicht