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Jardin de l'Arbaläte hinaus und folgte den äußerenBoulevards.
»Wohin gehest wir?" fragte Heinrich.
„Wir wollen sehen, ob der Herzog von Anjou nurwegen Frau von Conde allein zurückgekehrt ist," crwie-derte Karl, „und ob in diesem Herzen eben so viel Ehr-geiz als Liebe liegt."
Heinrich begriff diese Erklärung nicht und folgteKarl, ohne etwas zu sagen.
Als man zu den Marals gelangte und von denPallffaden beschützt Alles das erblickte, was man damalsdie Faubourgs Saint-Laurent nannte, zeigte Karl demKönig von Navarra durch den gräulichen MorgennebelMänner in große Mäntel gehüllt und Pelzmützen aufdem Kopfe, welche vor einem schwer beladenen Fourgonritten. Diese Männer nahmen vorrückend immer mehreine genaue Form an, und man konnte, zu Pferde wiesie uno mit den Vornehmsten von ihnen plaudernd, einenandern Mann in einem langen braunen Mantel unddie Stirne von einem Hute nach französischer Modebeschattet sehen.
„Ah! ah!" sprach Karl, „ich vermuthete es."
„Ei, Sire," versetzte Heinrich, „wenn ich mich nichttäusche, ist der Reiter im braunen Mantel der Herzogvon Anjou."
„Er selbst," erwiederte Karl IX. „Reite ein wenigauf die Seite, Heinrich, damit er uns nicht gewahr wird."
„Aber wer sind die Männer in den grünlichen Män-teln und mit den Pelzmützen? Und was ist in jenemWagen?" fragte Heinrich.
„Diese Männer" antwortete Karl, „sind die polni-schen Gesandten, und in jenem Wagen ist eine Krone.Und nun komm', Henriot," fügte er, sein Pferd in Ga-lopp setzend und den Weg nach der Porte du Templeeinschlagend, bei, „komm', ich habe Alles gesehen, wasich sehen wollte.