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Und er näherte sich dem Bette, wo das Kind immernoch schsief.
„Ei !" sagte er, „wenn dieser dicke Junge im Louvreschliefe, statt hier in dem kleinen Hause der Rue desBarres, das würde viele Dinge in der Gegenwart undvielleicht auch in der Zukunft ändern *)."
„Sire," sprach Marie, „Eure Majestät verzeihemir, es ist mir lieber, wenn es hier schläft, es schläftbesser."
„Stören wir also seinen Schlummer nicht, es ist sogut, zu schlafen, wen» man nicht träumt."
„Wohl, Sire," sprach Marie, und streckte die Handnach einer von den Thüren aus, welche nach diesem Zimmergiengen.
„Ja, Tu hast Recht, Marie," sagte Karl IX , „wirwollen zu Nacht speisen."
„Mein vielgeliebter Karl," versetzte Marie, „nichtwahr, Ihr entschuldigt mich bei dem König, EueremSchwager?"
„Worüber?'
„Daß ich unseie Diener weggcschickt habe, Sire,"fuhr Marie, sich an den König von Navarra wendend,fort. „Ihr werdet erfahren, daß Karl nur von mir be-dient seyn will."
„Ventre-saint-gris! ich glaube es wohl," sagteHeinrich.
Die zwei Männer gingen in das Speisezimmer,während die Mutter, unruhig und sorgsam, mit einemwarmen Stoffe den kleinen Heinrich bedeckte, der mit demguten Schlafe des Kindes, um welchen ihn sein Vater be-neidete, nicht erwacht war.
Marie kam wieder zu ihnen.
*1 Dieses natürliche Kind, das niemand Anderes war, als derbekannte Herzog von Angvuleme, gcst. ILM, hätte, wenn cs legi-tim gewesen Ware, Heinrich III., Heinrich IV , budwig XIII. undVudwig XIV. ausgeschlossen.