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„Vs sind nur zwei Gedecke!" sagte der König.
„Erlaubt, daß ich Eure Majestät bediene," sprachMarie.
„Sieh, Du bringst mir Unglück, Heinrich," versetzteder König.
„Wie, Sire?"
„Hörst Tu nicht?"
„Verzeihung. Karl, Verzeihung."
,,Jch verzeihe Dir, Marie. Setze Dich hieher nebenmich, zwischen nns Beide."
„Ich gchvrche." sagte Marie.
Sie brachte ein Gedeck, setzte sich zwischen die zweiKönige und bediente sic.
„Nicht wahr, es ist gut, Henriot." sprach Karl, „wennman in der Welt einen Ort hat, wo man zu essen undzu trinken wagt, ohne daß man vorher einen Andeyiseinen Wein und seine Speisen kosten lassen muß?"
„Sire," erwiederte Heinrich, „glaubt mir, daß ichEuer Glück mehr als irgend Jemand zu schätze» weiß."
„Sage ihr auch, Henriot, daß sie sich, damit wir soglücklich bleiben, nicht in die Politik mischen, nicht nachHofe kommen soll; vor Allem darf sie meine Mutternicht kennen lernen."
„Die Königin Catharina liebt Euere Majestät in derThat so leidenschaftlich, daß sie auf jede andere Liebeeifersüchtig werden lönnie." antwortete Heinrich, der durch einAusweichen der gefährlichen Vertraulichkeit des Königsentgehen wollte.
„Marie," sagte der König, „ich stelle Dir einen derfeinsten und geistreichsten Menschen, die ich kenne, vor.Bei Hose, und bas will nicht wenig sagen, hat er Jeder-mann hinter das Licht geführt; ich allein habe vielleichthell gesehen: ich behaupte nicht in seinem Herzen, sondernin seinem Geiste."
„Sire," versetzte Heinrich, „es kränkt mich, daß Ihrdas Eine übertreibend am Andern zweifelt."
„Ich übertreibe nichts, Henriot. Er macht beson-