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als bei zwei derselben sich durchaus nicht zu offnenweigerten: es waren diejenigen, von welchen das eine andie Rue Saint-Antoine, das andere an die Rue du Rvide Sicile stieß.
Bei dem dritten verhielt es-sich anders; dieseswurde von dem deutschen Portier bewacht, und der deut-sche Portier war nichts weniger als schmiegsam. Parisschien bestimmt, in dieser Nacht das merkwürdigste Bei-spiel häuslicher Treue zu bieten.
Herr von Guise mochte immerhin in dem reinstenSächsisch drohe», Heinrich von Anjou mochte immerhineine Börse voll Gold bieten, Karl mochte immerhin er-klären, er wäre der Lieutenant von der Wache, der braveDeutsche nahm weder auf die Erklärung, noch auf dasAnerbieten, noch auf die Drohungen Rücksicht. Als ersah, daß man auf eine lästig werdende Weise auf seinemWillen einzudringen bcharrte, schob er zwischen die eiser-nen Stangen das Ende einer gewissen Büchse, eineKundgebung, worüber drei von den vier Herren lachten,—Heinrich hielt sich nämlich zurück, als ob die Sache ganzohne Interesse für ihn wäre, — weil das Gewehr, daes nicht schräg durch die Stangen dringen konnte, kaumfür 'einen Blinden gefährlich gewesen wäre, der sich vordasselbe gestellt hätte.
Als der Herzog von Guise sah, daß man den Por-tier weder einschüchtern, noch bestechen, noch überredenkonnte, stellte er sich, als ginge er mit seinen Gefähr-ten weg; aber der Rückzug war nicht lange. An derEcke der Rue Saint-Antoine fand der Herzog, was er-suchte: einen von den Steinen, wie ihn dreitau-send Jahre vorher Ajar Telamonios und Diomedes hand-habten; er lud ihn auf die Schulter und kehrte, seinenGefährten mit einem Zeichen bedeutend, sie mögen ihmfolgen, zurück. Gerade in diesem Augenblick schloß derPortier, als er diejenigen, welche er für Bösewichte hielt,sich hatte entfernen sehen, die Thüre wieder, ohne daßKönigin Margot. II. , 10