Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
141
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»Nicht Deinetwegen, Henriot, Du bist Deiner Frausicher," erwiederte Karl:aber Dein Vetter Conde ist derseinigen nicht sicher, oder wenn er es ist, so hat erUnrecht, der Teufel soll mich holen!"

Aber wer sagt Euch, Sire, diese Herren habenFrau von Conde besucht?"

Eine Ahnung .... die Unbeweglichkeit dieser zweiMänner, die sich an die Thüre anschmiegen, seitdem sieuns gesehen haben, und sich nicht rühren; sodann eingewisser Mantelschnitt des Kleineren von Beiden ....Bei Gott! es wäre seltsam."

Was?"

Nichts, es ist mir nur ein Gedanke gekommen;vorwärts."

Und er ging gerade auf die zwei Männer zu, die,als sie sahen, daß es wirklich auf sie abgczielt war,einige Schritte machten, uni sich zu entfernen.

Holla! meine Herren," rief der König,halt!"

Spricht man mit uns?" fragte eine Stimme,welche Karl und seinen Gefährten beben machte.

Nun, Henriot," sagte Karl,erkennst Du einevon diesen Stimmen?"

Sire," antwortete Heinrich,wenn Euer Bruder,der Herzog von Anjou, nicht bei La Röchelte wäre, sowürde ich schwören, er hätte gesprochen."

Wohl, er ist nicht bei La Röchelte; das ist dasGanze." -

Aber wer ist bei ihm?"

Du erkennst seinen Gefährten nicht?"

Nein, Sire."

Er hat doch eine Gestalt, daß man sich nicht leichttäuschen kann. Warte, Du sollst ihn erkennen. He!holla!" wiederholte der König,habt Ihr nicht ge-hört, Mord und Tod?"

,,Seyd Ihr die Wache und wollt uns verhaften?"sagte der Größere von den zwei Männern, seinen Armvon den Falten des Mantels frei machend.