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Drei Schritte weiter lag der Lieutenant von einerKugel getroffen und den letzten Seufzer ausstoßend.
Vor dem Bette endlich versuchte es ein Mann, der,den Kopf so bleich wie ein Todter, sein Blut durch einedoppelte Wunde im Halse verlor, die Hände krampfhaftzusammenpreffend sich zu erheben.
ES war Maurevel.
Ein Schauer durchlief die Adern von Catharina;sie sah das Bett verlassen; sie schaute im Zimmer um-her und suchte vergebens unter den drei Männern, welcheiu ihrem Blute auf der Erde lagen, den Leichnam, densie zu finden hoffte.
Maurevel erkannte Catharina, seine Augen erwei-terten sich auf eine gräßliche Weise, und er streckte miteiner Verzweiflungsvollen Geberde den Arm nach ihr aus.
„Nun!" sagte sie mit halber Stimme, „wo ist er?^was ist ans ihm geworden? Unglücklicher! habt Ihrihn etwa entwischen lassen?" '
Maurevel versuchte cS, einige Worte zu artikulircn,aber es drang nur ein unverständliches Pfeifen ans seinerWunde hervor; ein rötblicher Schaum umgab seine Lippen,und er schüttelte den Kopf, seine Ohnmacht und seinenSchmerz bezeichnend.
„Sprich doch," rief Catharina, „sprich doch, »ndwäre eS nur, um mir ein einziges Wort zu sagen."
Maurevel deutete auf seine Wunde, ließ abermalsunartikulirte Töne vernehmen, machte einen Bersnch, dernur ans ein rauhes Röcheln hinauslicf, und sank inOhnmacht.
Catharina schantc umher: sie war nur von
Leichen und Sterbende» umgeben; das Blut stoß inWellen durch das Zimmer und eine Todesstille schwebteüber dieser ganzen Scene.
Noch einmal richtete sic das Wort au Maurevel,aber ohne ihn zu erwecken. Diesmal blieb er nicht nurstumm, sonder» unbeweglich; ein Papier sah aus seinemWaiuinS hervor; es war der von dem König Unterzeichnete