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5/8 (1845)
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einen Schritt vorwärts, dem gleich, welche» Maurevel rück«wärts gemacht hatte, so daß der Bedroh.»,' zu verfolge»und der Drohende zu ffiehen schien.

-,AH! Schurke," sprach von Mouy,Du kommst,um wich zu morden, wie Du meinen Vater gemordet hast."

Zwei von den Sbirren, diejenigen, welche mit Man-revel in das Zimmer des Königs cingctreten waren,hörten allein diese furchtbaren Worte; aber in demselbenAugenblicke, in welchem sie gesprochen wurden, hatte sich-erlich rie Pistole in der Richtung der Stirne von Mau-revel gesenkt. Maurevel warf sich in dem Momente aufdie Kniee, wo Mouy den Finger an den Drücker legte,der Schuß ging los, und einer von den Sbirren, welchersich hinter ihm befand und durch diese Bewegung bloß-gestetlt worden war, stürzte in das Herz getroffen nieder.Maurevel schoß sogleich ebenfalls, aber die Kugel pralltean dem Panzer von Mouy ab.

Dann nahm von Mouy, die Entfernung messend,seinen Anlauf, spaltete mit einem Hiebe dem zweitenSbirren den Schädel, wandte sich gegen Maurevel umund kreuzte sein Schwert mit ihm.

Der Kampf war furchtbar, aber kurz; bei dem vier-ten Ausfälle fühlte Maurevel den kalten Stahl in seinerGurgel; er stieß einen gepreßten Schrei aus, fiel rück-wärts und warf im Fallen die Lampe um, welche erlosch.

Die Dunkelheit benützend, kräftig und behende, wieein Held von Homer, stürzte von Mouy sogleich mitgesenktem Haupte gegen das Vorzimmer, warf eine vonden Wachen nieder, stieß die andere zurück und schoßwie ein Blitz durch die Sbirren, welche die äußere Thürebewachten, vermied glücklich zwei Pistolenschüsse, deren Ku-geln die Wände des CorridorS streiften, und war gerettet;denn cs blieb ihm noch eine geladene Pistole außer demDegen, welcher so furchtbare Streiche versetzte.

Einen Augenblick zögerte von Mouy, um zu über-legen, ob er zu dem Herzog von Alen^on, reffen Thüre,wie es ihm schien, sich geöffnet hatte, fliehen oder aus