Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
134
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Ihr kommt nicht hier herein, der König ist ab-wesend."

Und er klammerte sich an der Thüre an.

Maurevel machte eine Geberde, die zwei Männerpackten den Widerspenstigen , rissen ihn von dem Gesimse derThüre, an das er sich ängcklammert hielt, nnd als erden Mund östnete, um zu schreien, drückte ihm Maureveldie Hand aus die Lippen.

Orthon biß den Mörder wüthend; dieser zog dieHand zurück und schlug den Diener mit dem Degenknopfeauf den Kopf. Orthvn wankte und fiel mit dem Rufe:Hülfe! Hülse!" nieder. ,

Seine Stimme erlosch; er war ohnmächtig.

Die Mörder schritten über seinen Körper; zwei bliebensodann an der zweiten Thüre, und die drei anderen traten,geführt von Maurevel, in das Schlafzimmer.

Bei dem Schimmer der auf dem Rachitische bren-nenden Lampe sahen sie das Bett.

Die Vorhänge waren geschlossen.

Oh! oh!" sagte der Lieutenant,mir scheint, erschnarcht nicht mehr."

Vorwärts," sprach Maurevel.

Bei diesen Worten ckam ein dumpfer Schrei, dermehr dem Brüllen eines Löwen, als menschlichen Tönenglich, unter den Vorhängen hervor, welche ungestüm ge-öffnet wurden, und ein Mann mit einem Panzer und dieStirne mit einer von jenen Sturmhauben bedeckt, indenen der Kopf bis ans die Augen begraben war, erschiensitzend, zwei Pistolen in der Hand und seinen Degen ausdem Schooße.

Maurevel hatte nicht sobald dieses Gesicht erschautund von Moup erkannt, als er die Haare ans seinemHaupte sich sträuben fühlte: er wurde furchtbar bleich,sein Mund füllte sich mit Schaum und er machte einenSchritt rückwärts, als hätte er sich einem Gespenste ge-genüber befunden.

Plötzlich erhob sich die bewaffnete Gestalt und machte