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sich die Auge», gähnte, setzte sich, stand wieder auf undsetzte sich abermals. Endlich benützte er die Einladungvon Heinrich, wobei ihn übcrdieß die zwischen den Prin-zen »nd ihren Edcllenlen bestehenden Gesetze der Ver-traulichkeit entschuldigten, legte seine Pistolen auf denNachttisch und stellte die Lampe daneben, streckte sichans dem breiten Belte mit den düstein Vorbängen aus,das im Hintergründe des Gemaches stand, wies seinemblanken Degen den geeigneten Platz an seiner Lende anund überließ sich, sicher, nicht überrascht zu werden, dasich ein Diener im Vorzimmer befand, einem schwerenSchlaie, dessen Geräusch bald das Ecbo des Baldachinsertönen machte. Von Moup schnarchte wie ein wahrerKriegsknecht, und hätte in dieser Beziehung mit demKönig von Navarra in die Schranken treten können.
Ilm di>se Zeit schlürften sechs Männer, den Degenin der Hand und den Dolch im Gürtel, in den Eorri-dor, der durch eine kleine Tküre mit den Gemächernvon Katharina in Verbindung stand und durch eine großein die Wohnung von Heinrich führte.
Einer von diesen sechs Männern ging voraus. Au-ßer seinem blanken Degen und seinem Dolche, welcherso stark war wie ein Jagdmesser, trug er noch seinegetreuen Pistolen, mittelst silberner Spangen an seinenGürtel angehängt, bei sich.
Dieser Mann war Maurevcl.
Vor der Thüre von Heinrich angelangt, blieb erstille stehen.
„Ihr habt Euch vollkommen überzeugt, daß dieWachen aus dem Corridvr abgcgangen.sind?" fragte erdenjenigen, welcher die kleine Truppe zu befehligen schien.
„Keine einziae ist mehr an ihrem Posten," antwor-tete der Lieutenant.
„Gut!» sprach Maurevcl. „Nun hat man sich nurnoch zu belehren, ob derjenige, welchen wir suchen, zuHause ist."