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Schwäche hatte, beim die Anwesenden bemerkten, wiegroße Schweißtropfen über ihr Gesicht rollten.
Frau von Sauve gehorchte diesem ausdrücklichenBefehle, aber »ur ihre Stimme und ihre Augen sunctio-nirteii. Bei andern Gegenständen umherschweifend, zeigteder Armen ihr Geist eine furchtbare Gefahr, von der sieein theuereS Haupt bedroht glaubte. Nach ein paarMinuten des Kampfes fühlte sie sich so eingepreßt zwi-schen ihrer Gemüthsbcwegung und der Etiquctte, daß ihreStimme verständlich zu sehn aufhörte; das Buch entfielihren Händen, und sie wurde ohnmächtig.
Plötzlich vernahm man ein noch viel heftigeres Ge-töse; ein schwerer, eiliger Tritt erschütterte die Flur :zwei Schüsse Mächten die Fensterscheiben zittern; er-staunt über diesen übermäßig ausgedehnten Kampf erhobsich Katharina, ebenfalls bleich, die Augen weit aufgöl-sperrt, und in dem Moment, wo der Kapitän der Gar-den hinansstürzen wollte, ergriff sie diesen beim Armupd sagte:
„Jedermann bleibe hier! ich werde selbst Nachsehen,was vergeht."
Man höre, was vorging, oder vielmehr waS vor-gegangen war.
Von Moup hatte am Morgen aus den Händen vonOrthon den Schlüssel von Heinrich erhalten. In die-sem Schlüssel, welcher gebohrt war, bemerkte er einzusammengerolltes Papier; er zog es mittelst einer Na-del heraus.
ES war die Parole des Louvre für die nächsteNacht.
Außerdem hatte ihm Orthon noch mündlich dieWorte von Heinrich üherbracht, wodurch von Moup ein-geladen wurde, sich um zehn Uhr bei dem König imLouvre einzusinden.
Um halb zehn Uhr legte von Mouy eine Rüstungan, deren Tüchtigkeit er bereits mehr als einmal er-Königin Margot. II. L