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Befehlen. Sotten wir die Edclleute in das Zimmer EurerHoheit zum Schlafengehen einführen?"
„Im Gegentheil; geht in den Saal und entlaßt alleAnwesenden."
Die jungen Leute gehorchten und kehrten sogleichwieder zu dem Herzog zurück.
„Monseigneur," sagte EoconnaS, „Euere Hoheitwird odne Zweifel sich zu Bette legen oder arbeiten."
»Nein, meine Herren; Ihr Halit Urlaub bis morgen."
„Vorwärts," flüsterte EoconnaS La Mole in dasOhr, „der Hof schläft heute auswärts, wie es scheint."
Und die zwei jungen Leute sprangen immer vierund vier Stufen die Treppe hinab, nahmen ihre Mäntelund ihre Nachtdegen und stürzten aus dem Louvre, denzwei Damen nach, welche sie an der Ecke der Rue duSaint-Coq-Honore cinholten. "
Xll!.
Gott lenkt.
Es herrschte, wie der Herzog zu den jungen Leutengesagt hatte, die tiefste Stille im Louvre.
Margareihe und Frau von Revers waren wirklichnach der Rue Tizon abgegangen. EoconnaS und LaMole liefen ihnen nach; der König und Heinrich durch-wanderten die Stadt; der Herzog von Alen^on hielt sichin seiner Wohnung in einer schwankenden, ängstlichenErwartung der Ereignisse, die ihm die Königin Muttervorhergesagt hatte. Eatharina batte sich zu Bette gelegt,und Frau von Sauve saß an ihrem Kopfkissen und laSihr gewisse italienische Erzählungen vor, über welche diegute Königin viel lachte.
Seit langer Zeit war Eatharina nicht so heiterer