Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
113
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zuerst für mich selbst und sodann vielleicht für den KönigNutzen aus einer Unternehmung ziehen, die ohne dieses dasgrößte Nebel für Frankreich herbeisühren kann."

Der Herzog von Alen^on hörte diese Worte miteiner Freude, welche alle Muskel» seines Gesichtes aus-dehntc.

Glaubt Ihr," sagte er,daß dieses Mittel aus-führbar ist und daß es uns jedes von Euch vorhergese-hene Nebel erspart?"

Ich glaube cS," antwortet« Heinrich,die Huge-notten lieben Euch, Euer bescheidenes Aeufiere, Eurezugleich hohe und interessante Stellung, das Wohlwol-len, das Ihr stets gegen die Anhänger der protestanti-schen Meligion an den Tag gelegt habt, bewegen sie,Euch zu dienen."

Aber cs findet eine Spaltung in der Partei statt/»versetzte der Herzog.Werden diejenigen, welche fürEuch sind, auch für mich sehn?"

Ich übernehme es, sic mit Euch durch zwei Be-weggründe zu versöhnen."

Durch welche?"

Erstens durch das Vertrauen, das die Führer zumir haben, dann durch die Furcht, in der sie schwebenwürden, daß Eure Hoheit, mit ihren Namen bekannt,..."

Aber wer wird mir-diese Namen entdecken?"

Ich, Ventre-saint-gris!"

Ihr würdet dies thun?"

Hört, Franz, ich habe Euch gesagt," fuhr Heinrichfort,ich liebe nur Euch am Hofe; dies kommt ohne Zwei-fel davon her, daß Ihr verfolgt werdet, wie ich; unddann liebt Euch auch meine Gattiw mit einer Zärtlich-keit ohne Gleichen."

Franz erröthete vor Vergnügen.

Glaubt mir, mein Bruder," fuhr Heinrich fort,ergreift die Gelegenheit, regiert in Navarra, und wennIhr mir nur einen Platz an Eurem Tische und einenKönigin Margot. II. 8