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seinen Schrecken nicht zn bewältigen vermochte, „wassagt Ihr da? Wie, Ihr, Ihr die einzige Hoffnung derPartei seit dem Tode des Admirals, Ihr, ein bekcbrterHugegott, ein schlecht Bekcbrter, inan glaubt dies we-nigstens, Ihr würdet das Messer über Euer» Brüdernerheben! Heinrich, Heinrich, wißt Ihr, daß Ihr, wen»Ihr dies thnt, alle Ealviilisteil deS Königreiches einerzweiten Bartholomäusnacht prcisacbt? Wißt Ihr, daßEatharina nun. ans eine solche Gelegenheit wartet, uniAlles ansznrolten, was dieselbe überlebt hat?"
Und ganz zittern^ das Gesicht mit rothen und blei-farbigen Plättchen besprengt, drückte der Herzog die Handvon Heinrich, nm ilm zn bitten, ans diese» EntschlußVerzicht zn leiste,i, der ihn zn Grnnde richtete,
„Wie!" rief Heinrich mit vollkommen giitmüthigemAusdruck, „Ihr glaubt, Franz, es würde so viel Unglückdaraus entstellen? Mir scheint cs, mit dem Wort desKönigs könnte ich das Lebe» der Unglücklichen verbürgen."
„Das Wort von König Karl IX., Heinrich ! , , , Ei,hatte cs denn nicht der Admiral? Hatte rS nicht Te-lign»? Hattet Ihr cs nicht selbst? Oh, Heinrich, ichsage Tuch, ich, wenn Ihr dies thut, so stürzt Ihr Alle,nicht nur sie, sondern Alles, was in mittelbarer odernnmittelbarer Verbindung mit ihnen gestanden hat, in das'Verderben."
Heinrich schien einen Augenblick nachzndcnkeri.
„Wäre ich ein wichtiger Prinz an, Hofe gewesen,"sagte er, „so hätte ich anders gehandelt. An Eurer Stellez. B. Franz, an Eurer Stelle, der Ihr ein Sohn vonFrankreich und der wahrscheinliche Eibe der Krone seyd,an Eurer Stelle. . .
Franz schüttelte ironisch den Kopf und erwiederte:
„WaS würdet Ihr an meiner Stelle thnn?"
,.An Eurer Stelle, mein Bruder, würde ich michan die Spitze der Bewegung stellen, nm sie zu leiten.Mein Name und mein Ansehen würde» meinem Ge-wissen für das Leben der Ausrührer bürgen, und ich würde