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lind ich schwebe immer noch zwischen diesen beiden.Ich will Euch diese zwei Entschließungen wie einemFreunde verlegen."
„Sagt lieber, wie einem Bruder."
„Ja,-, wie einem Binder," versetzte Heinrich.
„Sprecht also, ich höre."
„Bor Allen, muß ich Euch den Zustand meinerSeele auscinandcrsctzen, lieber Franz. Es ist kein Ver-langen, kein Ehrgeiz, keine besondere Fähigkeit darinzu wahrnehmen. Ich bin ein guter Landedelmann, arm,sinnlich und schüchtern. Das Gewerbe, des Verschwörersbietet mir Unannehmlichkeiten, welche selbst durch die sichereAussicht auf eine Krone nur schlecht belohnt werden."
„Nh, mein Bruder," sprach Franz, „Ihr thnt EuchUnrecht, und es ist eine traurige Lage die eines Prinzen^dessen Glück durch einen Markstein auf dem väterlichenGute oder durch einen Menschen auf de», . Felde derEhre begrenzt wird. Ich glaube also nicht an das, wasIhr sagt."
„Was ich Euch sage, ist wahr, mein Bruder," ver-setzte Heinrich; „doch, mein Bruder, wenn ich einenwirklichen Freund zn haben glaubte, so würde ich michzu seinen Gunsten der Macht begeben, welche-mir diePartei, die sich mit mir beschäftigt, übertragen willlAber," fügte er mit einem Seufzer bei, „ich habe keinen."
„Vielleicht. Ihr täuscht Euch ohne Zweifel."
„Nein, Ventre - samt-gris!" rief Heinrich. „MitAusnahme von Euch, mein Bruder, sehe ich Niemand,der eine gewisse Anhänglichkeit an mich besitzt. Eheich einen Versuch, den ein unwürdiger Mensch-an dasLicht bringen würde, in abscheulichen Spaltungen scheiternlasse, will ich in der That lieber den König, meinenSchwager, von dem, was vergeht, in Kenntniß setzen.Ich werde Niemand nennen, werde weder ein Land nocheine Zeit angeben, wohl aber der Katastrophe zuvor«kommen."
„Großer Gott!" rief der Herzog von Alen^on, der