Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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Leider war damit nicht Alles geschehen. daß er derRegierung des Herzogs von Anjou entgangen war; ermußte sich selbst zum König machen; er mußte dem Herzogvon Aleiitzvn und dem Prinzen von Eondö Navarra streitigmache». Er nnrßte vor Allem diesen Hof verlassen, woman zwischen zwei Abgründen ging; er mußte ihn be-schützt von einem Sohne von Frankreich verlassen.

Von Bondh znrückkehrend, stellte Heinrich tiefe Be-trachtungen über seine Lage an. Als er im Louvre an-langtc, war sein Plan gefaßt.

Ohne die Stiefeln zu wechseln, so wie er war, nochganz staubig und blutig,' begab er sich zu dem Herzogvon Alcnpon, den er sehr aufgeregt und mit großenSchritten im Zimmer ans- und abgehcnd fand.

Als der Prinz ihn erblickte, machte er eine Bewegung.

Ja," sagte Heinrich zu ihm, seine beiden Händefassend, ,,ja, ich begreife, mein guter Bruder, Ihr grolltmir, weil ich zuerst den König darauf aufmerksam machte,daß Eure Kugel, statt den Eber zn treffen, wie cs EureAbsicht war, ras Bein seines Pferdes getroffen hatte.Aber was wollt Ihr? ich konnte einen Ausruf des Er-staunens nicht zurückdrängen. Ncberdics würde eS derKönig selbst wahrgenommcn haben; nicht so?"

Allerdings, allerdings," murmelte Alen^on,aberich kann dennoch nur einer schlechten Absicht die Denun-ciation znschrciben, die Ihr gemacht habt, und die, wieIhr gesehen, keine geringere Folge hatte, als daß sie beimeinem Bruder Karl meine Gesinnung verdächtigte undeine Wolke zwischen uns warf."

Wir werden sogleich hierauf zurückkehren, und wasmeine gute oder schlechte Gesinnung in Beziehung ansEuch betrifft, so komme ich ausdrücklich, um Euch zumRichter derselben zn machen."

Gut," sprach Menaon mit seiner gewöhnlichen Zu-rückhaltung,sprecht, Heinrich, ich Höne Euch."

Wenn ich gesprochen habe, Franz, werdet Ihr wohlsehen, was meine Gesinnung ist; denn die vertrauliche