Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
109
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Mittheilnng, die ich Euch zu mache» Halis, schließt jedeZurückhaltung uud jede Klugheit aus, und sobald ich sicgemacht habe, könnt Ihr mich mit einem Worte, mit einemeinzigen Worte zu Grunde richten?'

Was ist es denn?" sagte Franz, der sich zu beunru-higen anfiug.

Und dennoch," fuhr Heinrich fort,zögerte ich lange,non der Sache zu sprechen, die mich hieher fuhrt, beson-ders nach der Art und Weise, wie Ihr heute den Taubengespielt habt."

In der That " sprach Franz erbleichend,ichuveißnicht, was Ihr sagen wollt. Heinrich."

Mein Bruder, Eure Interessen sind mir zu thcner,als daß ich Euch nickt mitthcilcn sollte, die Hugenottenhaben Schritte bei mir thun lagen."

Schritte?" fragte Alenpon,und was für Schritte?'^

Einer von ihnen, Herr Mony von Saint-Phal,der Sohn des braven Moich, der von Manrevcl ermordetworden ist, Ihr wißt... ."

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Nun, er ist mit Gefahr seines Lebens hieher gekom-men, um mir zu beweisen, daß ich in Gefangenschaft sei.".

,,AH, wirklich, und was habt Ihr ihm geantwortet?"

Mein Bruder, Ihr wißt, daß ich Karl zärtlich liebe,denn er hat mir das Leben gerettet, und daß die KöniginMutter für mich meine Mutter ersetzt hat. Ich habealso alle Anerbietungen, die er mir machte, zurückgewiesen."

Und worin bestanden diese Anerbietungen?"

Die Hugenotten wollen den Thron von Navarrawicderhersttllcn,' und da dieser Thron in Wirklichkeitdurch Erbschaft mir gehört, so boten sie mir ihn an."

Ja: und Herr von Mony hat statt der Beistimmung,die er von Euch forderte, Euren Verzicht erhalten?"

Einen förmlichen... Aber seitdem," fuhr Hein-rich fort....

Habt Ihr cs bereut, mein Bruder," unterbrach ihnder Herzog von Aleu^on,