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dem Geschrei des Schreckens, das auch den ruhigstenMuth betäubt hätte, war Karl nahe daran, neben deinsterbenden Thiere niederzusinken: aber er faßte steh wie-der, wandte sich gegen den König von Navarra um unddrückte ihm die Hand mit einem Bücke, worin ein ersterAusbruch von Gefühl glänzte, der sein Herz seit vier-undzwanzig Jahren schlagen machte,
»Ich danke, Henriot," sagte er zu ihm.
„Niein armer Bruder!" rief Alengon, sich Karlnähernd.
„Ah. du bist es, Alengon," sagte der König, „nunDu berühmter Schütze, was ist aus Deiner Kugel ge-worden?"
„Sie wird auf dem Eber abgeprallt senil// erwi-derte der Herzog,
,,Gi, mein Gott!" rief Heinrich mit einem vor-trefflich gespielten Erstaunen, „seht Ihr, Franz, EureKugel hat dem Pferde Seiner Majestät das Bein zer-schmettert. Das ist seltsam!"
„Wie," rief der König, „ist das wahr?//
,,Es ist möglich," sagte der Herzog bestürzt, „dieHand zitterte mir so sehr.'/
..Für einen geschickten Schützen habt Ihr da einensonderbaren Schuß gethan," sprach Karl die Stirnerunzelnd. „Noch einmal meinen Dank, Henriot. MeineHerren," fuhr der König fort, „kehren wir zurück, ichhabe nun genug."
Margot näherte sich , um Heinrich Glück zu wünschen.
„Ah! meiner Treue, ja, Margot," sagte Carl, „macheihm Dein Compliment, und zwar ein aufrichtiges, dennohne ihn hieße der König von Frankreich Heinrich III."
„Oh, Madame/' sprach der Bearner, „der Herr-Herzog von Anjou, der bereits mein Feind ist, wird mirnoch mehr grollen. Aber was wollt Ihr, man thut, wasman kann. Fragt nur Herrn von Alengon."
Und sich bückend, zog er auö dem Eber sein Jagd-