los
rechten sein Jagdmesser zu ziehen. Aber durch das Ge-wicht seines Körpers gedrückt, wollte das Messer nichtans der Klinge.
„Der Eber! der Eber!" rief Karl, „herbei Alen^ou."
Sich selbst überlassen, spannte das Pserd, als be-griffe es die Gefahr seines Herrn, seine Muskeln an,und es war Ibm bereits gelungen, sich ans drei Beinezu erheben, als Heinrich bei dem Rufe seines Schwa-gers Len Herzog von Aleuaon furchtbar erbleichen unddie Flinte an die Schulter legen sah. Doch statt denEber zu treffen, der nur noch zwei Schritte von dem Kö-nig entfernt war. zerschmetterte die Kugeld'cm Pferde dasKnie und dieses fiel wieder mit dem Kopfe auf die Erde.
In diesem Angcnblicke zerriß der Eber mit seinemGewerfe den Stiefel von Karl.
„Oh!" murmelte Alcnyon mit seinen bleichen Lippen,„ich glaube, der Herzog von Anjou ist König von Frank-reich und ich bin König von Polen."
Der Eber wüthete wirtlich bereits an dem-Schenkelvon Karl, als dieser fühlte, wie Einer ihm den Ar», hob :dann sah er eine spitzige und schneidende Klinge glänzen,welche, ei,wringend bis an das Heft, in der Weiche derSchulter des ThiercS verschwand, während eine Hand mitc,fernem Handschuh den bereits rauchende» Rüssel unterseinen Kleidern vorschob.
Karl, dem es bei der Bewegung, die das Pferdgemacht, sein Bein zu befreien gelungen war, erhob sichmühsa», und wurde, da er sich Von Blut triefen sah,bleich wie eine Leiche.
„Sire," sagte Heinrich, der immer noch fnicend denin das Herz getroffenen Eber hielt, „Sire, es ist nichts,ich habe de» Zahn abgewendet und Eure Majestät istnicht verwundet."
Dann stand er, das Messer loslassend, auf, der Eberstürzte zusammen und gab mehr Blut aus seinem Na-chen als aus seiner" Wunde von sich.
Umgeben von einer keuchenden Welt, überfallen von