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5/8 (1845)
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fehlt ihn nicht, Sire! Einen guten Stoß diesem Par-paillot!"

Sepd ruhig, Herzogin," versetzte Karl.

Nnd seinen Spieß fest fassend, stieß er ihn nachdemEber, der, von den zwei Hunden gehalten, den Stoßnicht vermeiden konnte. Aber bei dem Andlick der glan-zenden SchweiuSfeder machte er eine Scitcnbewegnng,nnd statt in die Brust zu dringen, glitt der Spieß anderSchulter hin und stumpfte sich an dem Felsen ab, an dendas Thier gelehnt war.

Tausend Teufel!" rief der König,ich habe ihngefehlt. Einen Spieß, einen Spieß!"

Nnd znrückwcichcnd warf er seine zu dem Dienstuntüchtige Schwoiussedcr zehn Schrille von sich. E«nPigueur eilt vor, um ihm eine andere zu geben.

Aber in demselben Augenblick, als hätte er dasSchicksal vorhcrgksehen, das ihn erwartete, und alswollte er sich demselben entziehen, riß der Eber mit einerheftigen Anstrengung seine verwundeten Ob'en ans denZähnen der Hatzhnnde nnd stürzte, die Augen blutig,den Athcm heiss, als käme er ans einer Schmidcsse, mitden Zähnen knirschend, entsetzlich anzuschaucn, mit ge-senktem Kopfe gegen das Pferd des Königs.

Karl war ein zu guter Jäger, um nicht diesen An-griff vorhergcsehen zu haben; er riß sein Pferd in dieHöhe, daß es sich bäumte, aber er hatte die Bewegungseiner Hand schlecht ermessen; zu sehr von dem Gebissegepreßt, oder vielleicht auch dem Schrecken weichend,überstürzte es.

Alle Zuschauer stießen einen furchtbaren Schrei aus.Der König lag mit einem Schenkel unter dem Pferde.

Die Hand, Sire, laßt die Hand los!" sagteHeinrich.

Der König ließ den Zügel seines Pferdes los, faßteden Sattel mit der linken Hand und suchte mit der

*) Ein Spottname für die Hugenotte».