Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
100
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los

Edelmann, den die zwei Prinzen noch nicht gesehenbatten. Heinrich snchte zu erreichen, wer es wäre, alsdieser Edelmann, seinen Hnt lüpfend, sich dem Königevon Navarra als den Vicomte von Tnreune, einen derFührer der protestantischen Partei, den man in Poitouglaubte, zu erkennen gab.

Der Vicomte wagte es sogar, ein Zeichen zuniachen, das offenbar sagen wollte:

Kommt Ihr?"

Aber Heinrich, der das unempfindliche Gesicht unddas matte Auge des Herzogs von Rleuqon, scharf befragthatte, drehte zwei bis drei Mal den Kopf auf seinerSchulter, ,als ob ihn etwas in dem Kragen seinesWamnises belästigte.

Das war eine verneinende Antwort, Der Vicomtebegriff dieselbe, gab.seinem Pferde die Sporen und ver-schwand im Gehölze.

In demselben Augenblicke hörte man die Meute sichnähern, dann sah man am Ende der AJec, in der mansich befand, den Eber vorüberkommcn, nach ihiü dieHunde und daun, wie den höllischen Jäger, Karl IX,ohne Hnt, das Horn am Munde, blasend, daß ihm dieLiinge hätte springen sollen, Nur drei oder vier Pi-queurs folgten ihm, Tavaunes war verschwunden.

Der König!" rief der Herzog von Alenqon undjagte nach.

Durch die Gegenwart seiner Freunde beruhigt,'machte Heinrich diesen ein Zeichen, sich nicht zu entfernen,und ritt zu den Damen,

Nun", sprach Margarethe, ihm einige Schritteentgegenkommend.

Nun, Madame," sagte Heinrich,wir jagen denEber,"

Das ist das Ganze?"

Ja, der Wind hat sich seit gestern gedreht, Ichglaube Glich auch vorhergesagt zu haben, daß dieß sokemnicn würde,"