Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
94
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Ja, um sicherer zu sehn."

Wohl, ich bitte nm Erlanbniß, nur sechs zu nehmen."

Warum dies?"

Madame, weil man, wenn dem Prinzen Unglückwiderführe, was wohl setin kann, leicht sechs Mann damitentschuldigen dürfte, sic haben bange gehabt, über einenGefangenen nicht Meister werden zu könne», währendNiemand zwölf Wachen darüber entschuldigen würde, daßsie nicht hätten die Halste ibrer Kameraden tödten lassen,'ehe sie Hand au eine Majestät gelegt."

Schöne Majestät, meiner Treue, die kein König-reich hat!"

Madame," sprach Maurevel,es ist nicht das Kö-nigreich. was den König macht, sondern die Geburt."

,Gut," versetzte Catharina,macht es, wie Ihr wollt;nur Wünschteich, Ihr würdet den Louvre nicht verlassen."

Aber, Madame, um meine Leute zu sammeln?"

Ihr habt wohl einen Sergenten, den Ihr hiemitbeauftragen könnt?"

Ich habe meinen Lakaien, der nicht nur eiu treuerBursche ist, sondern mich auch zuweilen bei solchen Unter-nehmungen unterstützte."

Laßt ihn holen und besprecht Euch mit ihm. Ihr .kennt das Waffeueabinct des Königs, nicht wahr?Man wird Euch dort ein Frühstück vorsetzen, und Ihrgebt ihm Eure Befehle. Der Ort wird Eure Sinnebefestigen, wenn sie erschüttert wären. Kommt mein Sohnvon der Jagd zurück, so geht Ihr in mein Betzimmer,und Ihr erwartet dort die Stunde."

Aber wie werden wir in das Zimmer gelangen? DerKönig hat ohne Zweitel einen Argwohn und schließt vonInnen."

Ich besitze einen doppelten Schlüssel zu allen Thüren."sprach Catharina,und man hat die Riegel von dervon Heinrich weggenommen. Gott befohlen, Herr vonMaurevel; auf baldiges Wiedersehen. Ich will Euch indas Waffencabinet des Königs führen lassen. Erinnert