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„Wie!" rief er, „ein Befehl, den König von Navarrazu verhaften!"
„Nun, was ist daran Außerordentliches?"
„Aber einen König, Madame! Ich befürchte, hiezuein nicht hinreichend guter Edelmann zu sehn."
„Mein Vertrauen macht buch zn dem ersten Edel-mann meines Hofes, Herr von Maurcvel," sprach Ca-tharina.
„Dank sey Eurer Majestät gesagt," versetzte derMörder so bewegt, daß er zn zögern -schien.
„Ihr werdet also gehorchen?"
„Wenn Eure Majestät es befiehlt, ist es dann nichtmeine Pflicht?"
„Ja, ich befehle es."
„So werde ich gehorchen."
, Wie wollt Ihr dabei verfahren?"
„Ich weiß es nicht recht, Madame, und ich wünschtesehr, von Euerer Majestät dabei geleitet zu werden."
„Ihr befürchtet den Lärmen ?"
„Ich gestehe es."
-„Nehmt also zwölf sichere Männer mehr, wenn eSsehn muß."
„Allerdings, ich begreife, Euere Majestät erlaubt mir,auf meiner Hut zn scyu, und ich bin ihr dankbar dafür.Aber wo soll ich den König von 'Navarra ergreifen?"
„Wo wäre es Euch lieber, dies? zn thun ?"
, An einem Orte, der mich durch Seine Majestätbeschützte, tuen» es möglich wäre."
„Ja, ich begreife, in irgend einem königlichen Palaste.Was würdet Ihr z. B. zum Louvre sagen?"
„Oh! wenn Eure Majestät mir das erlauben wollte,es wäre eine große Gunst."
„Ihr verhaftet ihn also im Louvre."
„Uno in welchem Thcile des Louvre?"
„In seinem Zimmer."
Maurcvel verbeugte sich.
„Und wann dieß, Madame?'