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in ein so interessantes Gespräch über das Wetter, überdas Alter des gestellten Ebers und über den Ort, woer sein Lager genommen hatte, vertieft, daß er nichtwahrnahm, oder sich wenigstens stellte, als hätte er nichtwahrgenommen, daß Heinrich zurückgeblieben war.
Während dieser Zeit beobachtete Margarethe vonferne die Haltung jedes Einzelnen und glaubte in denAugen ihres Bruders eine gewisse Verlegenheit zu erkennen,so oft dieselben auf Heinrich ruhten.
Frau von Revers überließ sich einer tollen Heiter-keit, denn Coconnas machte, an diesem Tage außeror-dentlich lustig, hunderterlei Lazzi, um die Damen zumLachen zu bringen.
La Mole hatte bereits zweimal Gelegenheit gefunden,die mit goldenen Fransen besetzte weiße^ Schärpe vonMargarethe zu küssen, ohne daß diese Handlung, mitder gewöhnlichen Vorsicht vollbracht, die man bei solchenJntriguen anwendet, von mehr als drei oder vier Per-sonen gesehen worden war.
Man langte gegen ein Viertel auf neun Uhr inBondy an.
Die erste Sorge von Karl IX. war, sich zu erkun-digen, ob der Eber gehalten hätte. Der Eber war inseinem Lager und der Jäger, der ihn bestätigt hatte,-machte sich für ihn verantwortlich.
» Ein Frühstück war bereit. Der König trank'e.inGlaS Ungarwein. Karl IX. lud die Damen ein, sichzur Tafel zu setzen, und besuchte in seiner'Ungeduld,um seine Zeit auszufüllcn, die Hundcställe und ähnlicheAnstalten, wobei er Befehl gab, sein Pferd nicht abzü-satteln, denn er sagte, er hätte nie ein besseres, ein kräf-tigeres Thier geritten.
Während der König seine Runde machte, langteder Herzog von Guise au. Er war mehr für den Kriegals für die Jagd gerüsttet, und zwanzig bis dreißig Edcl-leute begleiteten ihn, equipirt wie er. Sogleich er-kundigte er sich nach dem Orte, wo sich der König be-