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5/8 (1845)
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so sehr vertiefte, daß er, als La Mole kam, ihn nichtzu hören schien und nicht einmal emporschaute.

Als der junge Mann den König bei Margarethesah, blieb er stumm vor Erstaunen und erbleichend vorUnruhe auf der Thürschwelle stehen.

Margarethe ging auf ihn zu.

Herr de La Mole," fragte sie,könnt Ihr mirwohl sagen, wer heute den Dienst bei Herrn von Alen-yon hat?"

Cocottnas," sprach La Mole.

Sucht von ihm zu erfahren, ob er bei seinemHerrn einen mit Koth bedeckten Menschen', der eine»langen Ritt mit verhängten Zügeln gemacht zu habenschien, eingeführt hat."

Ach! Madame, ich fürchte, er wird es mir nichtsagen. Seit einigen Tagen wird er sehr schweigsam."

Wirklich? Doch wenn Ihr ihm dieses Billet gebt,ist er Euch, scheint es mir, einen Gegendienst schuldig.--

Bon der Herzogin? Gebt, Madame, gebt," sagteLa Mole ganz zitternd,mit diesem Billet steheich fürAlles."

Und er entfernte sich.

Wir werden Morgen erfahren, ob der Herzog vonAlen^on von der polnischen Angelegenheit unterrichtetist," sagte Margarethe sich gegen ihren Gemahl um-wendend.

Dieser Herr de La Mole ist ein vortrefflicherDiener," versetzte der Bearner mit dem Lächeln, dasnur ihm eigenthümlich war.Bei der Messe! ich werdesein Glück machen:"

Königin Margot. II.

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