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pitän der Petardirer des Königs, Nue de la Cerisaiebeim Arsenal adressirt.
VII.
Der Brief von Nom.
Es waren einige Tage seit den von nnS erzähltenEreignissen abgelaufen, als eines Morgens eine vonniedreren Edelleuten in den Farben des Herrn vonGuise escortirte Sänfte im Louvre erschien und mander Königin von Navarra meldete, die Frau Herzoginvon NeverS wünsche die Ehre zu haben, ihr aufzuwarten.
Margarethe empfing so eben den Besuch von Frau vonSauve. Es war das erste Mal, daß die schöne Baroninseit ihrer angeblichen Krankheit das Zimmer verließ.Man hatte ihr mitgetheilt, daß die Königin eine großeUnruhe über diese Unpäßlichkeit kundgegeben, welchebeinahe eine Woche lang das Gespräch des Hofes bil-dete , und sie kam, um ihr zu danken.
Margarethe drückte Frau von Sauve ihre Freudeüber ihre Wiedergenesnng aus und beglückwünschte siebesonders, daß es ihr gelungen, dem plötzlichen Anfalledes seltsamen Uebels zu entgehen, dessen ernsten Cha-rakter sie als Tochter von Frankreich genau zu schätzenwüßte.
„Ihr werdet hoffentlich," fragte Margarethe, „zuder schon einmal verschobenen großen Jagd kommen,welche nun entschieden morgen stattfindet. Das Wetterist für den Winter mild. Die Sonne hat den Bodenerweicht, und unsere Jäger behaupten, der Tag werdeäußerst günstig seyn."
„Madame," sprach die Baronin, „ich weiß nicht,ob ich hinreichend hergestellt -in."