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5/8 (1845)
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niglichen Tafel. Er kam, beklagte sich ebenfalls überstechenden Schmerz im Gehirn, nichts und zog sichsogleich nach dem Mahle unter dem Vorgeben zurück, erhabe einen Theil der Stacht gewacht, und fühle eindringendes Bedürfniß z» schlafen.

Catharina hörte, wie sich der wankende Tritt vonHeinrich entfernte, und gab Befehl, ilnn zn folgen.

Man meldete ihr, der König von Navarra habe seinenWeg nach dem Zimmer von Frau von Sauve genommen.

Heinrich," sagte sie zn sich selbst,_wird bei ihrdas Werk eines Todes vollenden, den ein unglücklicherZufall vielleicht unvollständig gelassen bat."

Der König von Navarra war wirklich zu Frau vonSanv« gegangen, aber nur um ihr zn sagen, sie solleihre Rolle fortsvielen.

Am andern Tage verließ Heinrich fern Zimmer dcnganzen Morgen nicht, und er erschien auch nicht bei derTafel des Königs. Bei Frau von Sauve, sagte man,gehe es immer schlimmer, und das Gerücht von derKrankheit von Heinrich lief, von Catharina selbst ver-breitet, wie eine von jenen Ahnungen umher, die in dieLuft übergehen, ohne daß sich Jemand die Ursache der-selben zn erklären weiß.

Catharina beglückwünschte sich; von dem Tage zu-vor bis zum Morgen hatte sie Ambroise Pare entfernt,um einem ihrer Lieblingskammerdiener, der in Saint-Germain krank lag. Hülfe zn leisten. Nothwendiger-weise mußte man also einen ihr ergebenen Menschen zuFrau von Sauve und zu Heinrich rufen, und dieserMensch würde nur sage», was sie wollte. Sollte jedochwider Erwarten ei» anderer Arzt in die Sachs verwickeltwerden, sollte die Erklärung, es habe Giftmischerei stattge-funden, diesen Hoferschrecken, wo bereits so viele ähnliche Er-klärungen erschollen Ware», so zählte sie sehr aufdcn Lärmen,den die Gikersncht von Margaretha in Beziehung auf dieLiebschaft ihres Gemahls veranlaßt hatte. Man erin-nert sich, daß die Königin auf gut Glück viel von dieser