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An demselben Abend beklagte sie sich daber gegenDaricle über große Schwere des Kopses, begleitet vonSchwindel. Das waren die Svmptome, welche Hein-rich ihr vorznschützen empfohlen hatte.
Am andern Tage gab sie sich den Anschein, alswollte sie aiifstehcn, aber kaum hatte sie einen Fuß aufden Boden' gesetzt, als sie sich über allgemeine Schwächebeklagte und wieder zu Bette ging.
Diese Unpäßlichkeit, welche Heinrich dem Herzogevon Nlengon mitqetheilt hatte, war die erste Neuigkeit,die man Katharina überbrachte, als sie mit ruhigerMiene fragte, warum die Sanvc nicht wie gewöhnlichbei ihrem Leoer erscheine.
„Krank", anlwortele die gerade anwesende Herzoginvon Lothringen.
«Kram," wiederholte Katharina, ohne daß eineMuskel ihre Theilnahme an der Antwort verrieth. „EineMüdigkeit der Trägen."
„Nein, Madame," versetzte die Prinzessin. „Siebeklagt sich über ein heftiges Kopfweh und über eineSchwäche, die sie zu gehen verhindert."
Katharina antwortete nicht, sondern wandte sich,ohne Zweifel um ihre Freude zu verbergen, nach einem,Fenster; als sie Heinrich erblickte, der nach seiner Un-terredung mit Herrn von Mouy durch den Hos schritt,erhob sie sich, um ihn schärfer zu betrachten, und an-getrieben durch das Gewissen, das, obgleich unsichtbar,beständig im Grunde selbst der gegen das Verbrechen ammeisten abgehärteten Herzen arbeitet, fragte sie ihrenKapitän der Garde:
„Sollte man nicht glauben, mein Sohn Heinrichsey diesen Morgen bleicher, als gewöhnlich?"
Es verhielt sich nicht so; Heinrich war sehr unruhigim Geiste, aber sehr gesund am Körper.
Allniählig zogen sich die Personen zurück, we'chegewöhnlich dem Lever der Königin beiwohnten, Drei
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