Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
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Ich glaubte, nach dem was Zbr gesehen und ge-hört habt, könntet Ihr von dieser Sette ruhig seyn."

Auf diesen Herrn von Moup, d>n ich diese» Mor-gen zum ersten Male gesehen stabe) und an diesem Abendin Eurem Vertrauen so weit vorgerückt finde."

Ans Herrn von Mouh?"

Ja."

Und was veranlaßt Enern Argwohn in Beziehungauf Herrn von Mouh?"

Hört... ich habe ist» an seinem Wüchse, an derFarbe seiner Haare, an einem natürliche» Gefühle de«Haffes erkannt. Er ist es, der diesen Morgen bei Herrnvon Alenhon war."

Wohl, aber welche Beziehung hat dieß zu mir?"

Das kann ich nicht wissen; aber jedenfalls, Ma-dame, sehd offenherzig; in Ermangelung eines andern Ge-fühles hat eine Liebe, wie die ineinige, wohl das Recht,Offenherzigkeit zu verlangen. Seht, ich werfe mich zuEuern Füßen, wenn das, was Ihr für mich empfundenhabt, nur ein vorübergehendes Gefühl ist, so gebe ichEuch Euer Wort, Eure Versprechungen zurück. Ich gebedem Herzog von Alenxon seine Gnadenbezeugungen undmeine Stelle als Edelmann in seinem Dienste zurückund lasse mich bei der Belagerung von La Nochelle töd-ten,' wenn mich nicht die Liebe gelödtet hat, ehe ich dahinzu gelangen vermag."

Margarethe hörte lächelnd diese Worte voll Zauberund folgte mit den Angen dieser Action voll Anmulh.Dann ihr schönes, träumerisches Haupt auf seine bren-nende Hand legend, sagte fie:

Ihr liebt mich?"

Oh! Madame, mehr als mein Leben, mehr als mein'Seelenheil, mehr als Alles. Aber Ihr, Ihr... Ihrliebt mich nicht."

Armer Narr," murmelte fie.

Ja, Madame," rief La Mole inimer noch aufseinen Knien,ich sagte es, ich wäre es."