Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
59
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es

Nud Coconnas reichte La Mole dis Hand und ent-fernte sich, nachdem er zuvor mit seinem Freunde einenletzten Blick gewechselt hatte.

Er mochte seinen Posten ungefähr zehn Minutenverlassen baden, als stch die Thüre öffnete und Marga-rethe vorsichtig heraustrat, La Mole bei der Hand nahmuns ihn, ohne ein Wort zu sagen, in die Tiefe ihresGemaches zog, wonach sie die Thüren mit einer Sorg-falt schloß, welche die Wichtigkeit der Besprechung an-deutete, die nun statthaben sollte.

Wieder im Zimmer, blieb sie stehen, setzte sich so-dann in den ebenholzenen Stuhl, zog La Viole zu sich,schloß seine zwei Hände in die ihrigen und sagte:

Nun, da wir allein sind, wollen wir ernsthaft spre-chen, mein großer Freund,"

Ernsthaft, Madame?" sagte La Mole.

Oder vertraulich, das geht Euch besser? ES kannernste Dinge geben bei der Vertraulichkeit, und besondersbei der Vertraulichkeit einer Königin,"

Reden wir also von diesen ernsthaften Dingen, aberunter der Bedingung, daß Eure Majestät sich nicht überdie tollen Dinge ärgert, die ich ihr sagen werde,"

Ich werde mich nur über Eines ärgern, La Mole,wenn Ihr mich Madame oder Majestät nennt; für Euch,mein Freund, bin ich nur Margarethe,"

Ja, Margaretha, ja, Margarita," sprach der jungeMann, die Königin mit dem Blicke verschlingend.

So ist cs gut," sagte Margarethe;Ihr seyd alsoeifersüchtig, mein schöner Herr?"

Oh, um die Vernunft darüber zu verlieren,"Immer noch!"

lim wahnstnnig zu werden, Margarethe."

Und auf wen seyd Ihr eifersüchtig?"

Auf alle Welt,"

Nun denn?"

Auf den König zuerst,"