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„Sire, ein Wort. Wie sott ich Euch wieder sehen?"
„Ihr erhallet schon inorgen den Schlüssel zu meinemZimmer. Ihr tretet ein, von Molch, so oft eg nothwen-dig ist, und wann Ihr wollt. Der Herzog von Alen^onhat Eure Anwesenheit im Louvre zu verantworten. Mitt-lerweile geht die kleine Treppe hinauf. Ich werdeEuch als Führer dienen. Unterdessen läßt die Königinhier den dem Eurigen ähnlichen rothen Mantel eintreten,welcher so eben im Vorzimmer war. Mau soll keinenUnterschied zwischen den Beiden machen und nicht wissen,daß Ihr doppelt sepd?"
Heinrich sprach diese letzten Worte lachend, und Mar-garethe dabei anschanend.
„Ja," sagte sie, ohne in Bewegung zu gerathen,„denn dieser Herr de La Mole gehört am Ende demHerzog meinem' Bruder."
„Gut, sucht ihn für uns zu gewinnen, Madame,"sagte Heinrich mit vollkommenem Ernste, „spart wederGeld noch Versprechungen. Ich stelle alle meine Schätzezu Eurer Verfügung."
„Schön," sprach Margarethe mit jenem Lächeln,das nur den Frauen von Boccaeeio gehört, „wenn diesEuer Wunsch ist, so werde ich mein Möglichstes thun,denselben zu unterstützen."
„Gut, und Ihr, von Mouy, kehrt zu dem Herzogzurück und laßt ihn anlaufen."
V.
Margarita.
Während der von uns berichteten Gespräches bezo-gen La Mole und CoconnaS ihre Wache, La Mole einwenig ärgerlich, CoconnaS ein wenig unruhig.