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5/8 (1845)
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arbeiten würdest; lenke den Schild, daß er die Streicheparire, die man nach uns führt. Muß man fliehen, sowerden wir zu Zwei fliehen. Muß man kämpfen undregieren, so werde ich allein sepn."

Mißtrant dem Herzog," sprach Margarethe,esist ein finsterer, durchdringender Geist, ohne Hast undohne Freundschaft, stets bereit seine Freunde als Feinde,, seine Feinde als Freunde zu behandeln."

Und er erwartet Euch, vonMouy?" sprach Heinrich.

Ja, Sire."

Wo dies?"

In dem Zimmer jener zwei Edelleute!"

Um welche Stunde?"

Um Mitternacht."

Noch nicht eilf Uhr," versetzte Heinrich;eS^istnoch keine Zeit verloren, geht, von Mouy."

Wir haben Euer Wort, mein Herr", sprach Mar-garethe.

Stille doch, Madame," sagte Heinrich mit demVertrauen, daS er bei gewissen Personen und bei gewis-sen Gelegenheiten so gut an den Tag zu legen wußte.Bei Herrn vonMouy fragt man nicht einmal nach solchenDingen."

Ihr habt Recht, Sire," antwortete der junge Mann,aber ich bedarf des Eurigen, denn ich muß den Füh-rern sagen, daß ich es erhalten habe. Nicht wahr, Ihrseyd nicht Katholik?"

Heinrich zuckte die Achseln.

Ihr leistet nicht auf das Königreich NavarraVerzicht?"

Ich leiste auf kein Königreich Verzicht, nur behalteich mir vor, das beste zu wählen, d. h. dasjenige, dasam meisten mir und Euch genehm ist."

Und wenn mittlerweile Eure Majestät verhaftetwürde, verspricht fie, nichts zu enthüllen, sogar falls mandie königliche Majestät durch die Folter verletzen würde?"

Von Mouy, ich schwöre es Euch bei Gott."