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wenigstens ein Zeichen machen? ich hätte nicht Allesfür verzweifelt, für verloren gehalten."
»Ei, Venire-saint-gris, wenn er horchte, konnteer nicht eben so gnt anch sehen, und ist man durch einZeichen nicht eben so verloren, wie durch ein Wort?Hört, von Mvuy," fuhr der König, um sich her schauend,fort, „zu dieser Stunde, so nahe bei Euch, daß unsereWorte den Kreis von unfern drei Stühlen nicht über-schreiten, befürchte ich noch gehört zu werden, wenn ichDir sage: von Mony wiederhole mir Deine Vorschläge!"
„Aber, Sire," rief von Mony' in Verzweiflung,„min habe ich Verbindlichkeiten gegen den Herzog vonAlen?on eingegangen."
Margarethe schlug voll Aerger ihre zwei schönenHände an einander.
„Es ist also zu spät?" sagte sie.
„Im Gegentheil," murmelte Heinrich, „begreiftdoch, daß der Schutz Gottes hierin- sichtbar ist. Bleibemit ihm in Verbindung, von Mony, denn dieser Franzist das Heil von uns Allen. Glaubst Du denn, derKönig von Navarra könnte alle Eure Köpfe verbürgen?Im Gegentheil, Unglücklicher, ich mache, daß man EuchAlle bis ans den Letzten, und zwar bei dem geringstenVerdachte tödtct. Aber ein Sohn von Frankreichs dasist etwas Anderes! Nimm Beweise, von Moup, fordereGarantien! Aber bei Deiner Einfalt hast Du wohlVerbindlichkeiten mit dem Herzen eingegangen und einWort hat Dir genügt."
„Oh! Sire, glaubt mir", rief von Moup, „die Ver-zweiflung darüber, daß Ihr uns verließet, hat michdem Herzog in die Arme geworfen, dabei anch die Furchtverrathen zu werden, denn er belaß unser Geheimniß."
„Besitze das seinige ebenfalls, von Mony, dashängt von Dir ab. Was wünscht er? König von Na-varra zu werden. Versprich ihm die Krone. Was willer? Den Hof verlassen! Liefere ihm die Mittel zurFlucht. Arbeite für ihn', von Mony, als ob Du für mich