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Ausrufungen. Wie! es tritt ein Mensch ein, sprichtmir von Thron, von Empörung, von Umsturz, mir, !Heinrich, einem Prinzen, der geduldet wird, vvrausge- isetzt, daß er die Stirne niedrig trägt, einem Hugenotten, >
den man unter der Bedingung schont, daß er den Ka- ,
Iholiken spielt, und ich soll cinwittigen, wenn man mir ldie Anträge in einem Zimmer macht, das weder aus-gepolstert, noch mit doppeltem Täfelwerk versehen ist!Ventre-saint-qriS! Ihr seyd Kinder oder verrückt."
,,Aber, Sire, konnte Euere Majestät mir nicht einigeHoffnung, wenn nicht durch Worte, doch wenigstens durcheine -Geberde, durch ein Zeichen lassen?"
„Was bat Euch mein Schwager gesagt, von Monp?"
„Ob! Sire, das ist nicht mein Geheimniß."
„Ei! mein Gott," versetzte Heinrich, gewisserMaßen ungeduldig, daß er es »>it einem Menschen zu !
thnn hatte, der seine Worte so schlecht begriff; „ich !
frage nicht, welche Vorschläge er Euch gemacht hat, ichfrage nur, ob er horchte, ob er gehört hat?''
„Er horchte, Sire, und er hat gehört."
„Er horchte und bat gehört? Ihr sagt es selbst,von Mouy! Armer Bcrschwörer, Härte ich ein Wortgesprochen, so wäret Ihr verloren gewesen. Denn,wenn ich cs auch nicht wußte, so vermulhete ich doch,daß er da war, und wenn nicht er, so irgend ei» Anderer,Karl IX., der Herzog von Anjou, die Königin Mutter;
Ihr kennt die Wände des Louvre nicht, von Mouy;für sie ist das Sprichwort gemacht worden: die Wändehaben Ohren, und ich, der >ch diese Wände kenne, hättesprechen sollen? Mein lieber von Mony, Ihr erzeigtdem Verstände deS Königs von Navarra wenig Ehre, jund ich wundere mich, daß Ihr, da Ihr ihn in EueremGeiste nicht höher stellt, gekommen seyd, um ihm eineKrone anzubieten."
„Aber, Sire," versetzte von Mouy abermals, „konntet !Ihr mir, während Ihr diese Krone anSschlnget, nicht