Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
53
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SZ

Schildwachen an dem Haupteingauge verliehen ihr voll-kommene Sicherheit.

Madame," sprach Heinrich,glaubt Ihr, cs wäredurch irgend ein Mittel möglich, uns zn hören oder zubehorchen?"

Mein Herr," sprach Margarethe,dieses Zimmerist ansgcpolstert und ein doppeltes Täfelwcrk bürgt mirfür die Dämpfung,"

Ich verlasse mich auf Euch," versetzte Heinrichlächelnd.

Dann sich gegen von Moisy umweudeud, sprach derKönig mit leiser Stimme und als ob, trotz der Ver-sicherung von Margarethe, seine Befürchtungen noch nichtganz beseitigt wären:

Sprecht, in welcher Absicht kommt Ihr hierher?"

Hierher?" sagte von Mouy,

Ja, hierher, in dieses Zimmer."

Er kam in keiner Absicht," versetzte Margarethe,ich habe ihn hierher gezogen."

Ihr wußtet arlso? , . . "

Ich habe Alles errathcn,"

Ihr seht wohl, von Mouy, daß man errathen kann,"

Herr von Mony", fuhr Ai^rgarcthe fort,wardiesen Morgen bei dem Herzog Franz in dem Zimmervon zweien seiner Edelleute..."

Ihr seht wohl, Herr von Mouy", wiederholte Hein-rich,daß man Alles weiß,"

Das ist wahr," sprach von Mony.

Ich wußte gewiß," sagte Heinrich,daß sich derHerzog von Alenyon Euerer bemächtigt hatte."

, Das ist Euer Fehler, Sire, warum habt Ihr sohartnäckig ausgeschlagen, was ich anbot?" '

Ihr habt Euch geweigert l" rief Margarethe.DieseWeigerung, von der ich ein Vorgefühl hatte, ist alsowirklich geschehen?"

Madame," sprach Heinrich,und Du, mein braverMouy, in der That, Ihr macht mich lachen mit Eueren