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Tracht und vielleicht auch meinen Namen annehmend,einschleicht, wer weiß?",,
„Ein Mann!" sprach Margarethe, dem armenVerliebten sanft die Hand drückend, „ein Mann!,,.
Zbr seyd bescheiden, Herr de La Mole, nähert EuerenKopf der Ocffnnng des Vorhanges und Ihr werdet zweiMänner sehen,"
Margarethe öffnete wirklich ein Wenig den Thür- !Vorhang von goldgestickten, Sammet, und La Mole -erkannte Heinrich, der mit einem Manne in rothemMantel sprach; neugierig, als ob cs sich um seine eigenePerson gehandelt hätte, schaute Coconnas anch und sahund erkannte von Mouy; Beide bliebe» voll Erstaunen,„Nun, da Ihr, wenigstens wie ich hoffe, beruhigt-seyd;" sprach Margarethe, „stellt Euch an hie Thüremeiner Wohnung, und laßt Nieinand eintretcn... beiEuerem Leben, mein lieber La Mole, Nähert sich Ze-man» auch nur dem Treppenplatze, so gebt Nachricht,"Schwach und gehorsam wie ein Kind, ging LaMole hinaus, schaute Eoconnas an, der ihn ebenfallsanschante, und Beide waren außen, ohne sich von ihrerVerwunderung erholt zu haben,
„Von Mouy!" rief Coconnas,
«Heinrich!" murmelte La Mole.
„Von Mouy, mit Deinem kirschrotsten Mantel,Deiner weißen Feder »nd Deinem Arm als Schwengel,"„Doch höre," versetzte La Mole, „da es sich nichtum Liebe handelt, so handelt es sich um ein Complott."
„Ah! Mordi!" sprach Coconnas brummend, „wirstecken also in der Politik, Zum Glück sehe ich inAllem dem nicht Frau von NeverS,"
Als Margarethe znrückkehrte, setzte sie sich nebendie in der Unterredung, begriffenen zwei Männer, IhreAbwesenheit hatte nur eine Minute gedauert und dieZeit war gut voll ihr benützt worden: Gillonne in demgeheimen Gange aufgestellt, die zwei Edellente als