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5/8 (1845)
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selben, dis Vorhänge, und befühlte mit den Fingern dieWände. Herr von Mony aber versicherte sich, aufgebrachtüber alle diese weitläufigen Vorsichtsmaßregeln, ob seinDegen nicht an der Scheide festhiclt.

Als Margarethe das Schlafzimmer verließ, eilte siein das Vorzimmer und befand sich La Mole gegenüber,welcher, trotz der inständigen Bitten von Gillonne, mitaller Gewalt-.zn Margarethe dringen wollte.

Coconnas stand hinter ihm, bereit ihn vorwärts zustoßen oder seinen'Nückzng zu unterstützen.

Ah! Ihr seyd es, Herr de La Mole; aber washabt Ihr denn, warum zittert Ihr, warum seyd Ihrso bleich?"

Madame," sprach Gillonne,Herr de La Molehaf dergestalt an die T'büre geklopft, daß ich, »»erachtetder Befehle Eurer Majestät, zu öffnen genötlngt war."

Oh! oh! was soll das bedeuten," sprach die Kö-nigin mit strengem Tone,ist es wahr, was man mirda sagt, Herr de La Mole?"

Madame, ich wollte Euere Majestät' davon inKenntniß setzen, daß ein Fremder, ein Unbekannter,vielleicht ein Dieb sich mit meinem Mantel und mei-nem Hute bei Euch eingcschlichen hat."

Ihr seyd ein Narr, mein Herr," erwiederte Mar-garethe,denn ich sehe Eueren Mantel aus EuerenSchultern, und ich glaube, Gott soll nur vergeben, ichsehe auch'Euer» Hut ans Euerem Kopfe, während Ihrmit einer Königin sprecht."

Verzeihung, Madame, Verzeihung!" rief La Mole,rasch den Hut abnehmend.Gott fty mein Zeuge, esist nicht Mangel an Achtung."

Nein es ist das Vertrauen, nicht wahr?" sprachdie Königin.

Was wollt Jbr?" rief La Mole,wenn einMann bei Euerer Majestät ist, wenn er sich, meine

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