Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
38
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Schritte machte, dann abermals rechts ging und sich inder Rue Tizon befand, welche mit der Nue Cloche-Percee parallel läuft und dieser in allen Stücken ähn-lich ist. Mehr nach: kaum hatte er dreißig Schrittegemacht, als er die kleine Thüre mit den großen Nägelnund dem Schirmdache, die zwei Stufen und die Mauerwieder fand, ES war, als hätte sich die Nue Cloche-Percee umqedreht, um ihn vorübergchen zu sehen,

La Mole bedachte nun, daß er möglicher Welseseine Rechte für seine Linke genommen, und klopfte andiese Thüre, um hier dieselbe Forderung zu stellen,die er bereits an der andern gemacht hatte. Aber dies-mal mochte er immerhin klopfen, man öffnete nicht.

La Mole machte wiederholt denselben Gang, dener zuvor gemacht hatte, wodurch sich der ganz natürlicheGedanke bet ihm feststellte, das Haus habe zwei Ein-gänge, den einen nach der Rue Cloche-Percee, denandern nach der Rue Tizon.

Aber diese Betrachtung, so logisch sie auch war,gab ihm seinen Degen nicht zurück und belehrte ilinauch nicht, wo sich sein Freund befand.

Er hatts einen Augenblick den Gedanken, einenandern Degen zu kaufen und dem elenden Portier, derhartnäckiger Weise nur deutsch sprach, den Bauch auf-zuschlitzen. Aber er bedächte, wenn dieser Portier Mar-garethe gehörte, und Margarethe lhn somit gewählthätte, so müßte sie ähre Gründe dazu gehabt haben, undes wäre ihr vielleicht unangenehm,. desselben beraubt zuwerden. La Mole aber wollte um keinen Preis derWelt etwas Margarethen Unangenehmes thun, NusFurcht, er könnte der Versuchung nachgeben, schlug eralso um zwei Uhr Nachmittags wieder den Weg nachdem Louvre ein.

Da sein Zimmer diesmal nicht besetzt war, so konnte ereintreten. Die Sache war dringlich in Beziehung auf