Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
24
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Ihr nichts, mit mir habt Ihr ein Schwert und einenNamen, Franz von Alenyon, Sohn von Frankreich, Schutz-wache aller seiner Gefährten oder aller seiner Genossen,wie Ihr sie nennen wollt. Nun, was sagt Ihr zu diesemAnerbieten, Herr von Mouy?"

Ich sage, daß es mich blendet, Monseigneur."

Mouy, Mouy, wir werden viele Hindernisse zuüberwinden haben. Zeigt Euch daher nicht von Anfangan so anspruchsvoll und schwierig gegen einen Königs-sohn, und zwar gegen einen Königssohn, der Euch ent-gegenkommt."

Monseigneur, die Sache wäre bereits abgemacht,wenn ich allein meine Ansichten zu behaupten hätte, aberwir haben einen Rath und so glänzend auch das Aner-bieten ist, vielleicht gerade, weil es so ist, werden dieParteiführer doch nicht unbedingt beistimmen."

Das ist etwas Anderes und die Antwort ist dieeines ehrlichen Herzens und eines klugen Geistes. Nusder Artsund Weise, wie ich zu Werke gegangen bin, vonMouy, mußtet Ihr meine Redlichkeit erkennen. Be-handelt mich also Eurerseits als einen Mann, den manachtet und nicht als einen Prinzen, dem man schmeichelt.Von Mouy, habe ich Hoffnung?»

Auf mein Wort, Monseigneur, und da Eure Ho-heit wünscht, daß ich meine Meinung ausspreche, sosage ich, daß Eure Hoheit jede Hoffnung hat, seit vondem König von Navarra mein Anerbieten ausgeschlagenworden ist. Aber ich wiederhole, Monseigneur, daß eineBerathung mit meinen Führern für mich unerläßlich ist.»

Thut es also, mein Herr;" erwiederte der Herzog.Wann die Antwort?"

Von Mouy schaute den Prinzen stillschweigend an.Dann, als ob er einen Entschluß gefaßt hätte, antwor-tete er:

Monseigneur, gebt mir Eure Hand, soll ich sicherseyn, daß ieh nicht verrathen werde, so muß ein Sohnvon Frankreich meine Hand berühren."