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»Ein Antrag/ den er mit Schrecken zurückgewiesenhat?"
Von Moiiy blieb ganz erstaunt.
»Habt Ihr nicht Eure alte Freundschaft/ die Erin-nerung an die gemeinschastliche Religion angerufen?Habt Ihr sodann nicht den König von Navarra miteiner Hoffnung so glänzend zn ködern gesucht, daß erdavon geblendet war mit der Hoffnung ans die Kronevon Frankreich? Nein! sagt, bin ich unterrichtet? Isteg dag, was Ihr dem Bearner angetragen habt?"
»Monseigneur/" rief von Moup, ,,eg ist es so sehr,daß ich mich in diesem Augenblicke frage, ob ich nichtEurer Hoheit sagen soll, sie habe gelogen, um aufdiese Art einen Kampf auf Leben und Tod hervorzurüfenund durch den Tod von Einem von uns Beiden das Er-löschen dieses furchtbaren Geheimnisses zu sichern."
„Sachte, mein braver von Mouy, sachte," sprachder Herzog, ohne das Gesicht zu verändern, ohne sichim Geringsten bei dieser furchibaren Drohung zn be-wegen; „das Geheimuiß wird eher unter uns erlöschen,wenn wir Beide leben, als wenn Einer von uns stirbt.Hört mich und quält nicht länger den Griff Eures Degens.Zum dritten Male sage ich Euch, daß Ihr bei einemFreunde seyd. Antwortet mir also, wie einem Freunde.Hat der König von Navarra nicht Alles äusgcschlagen,was ihm von Euch angeboten worden ist?"
„Ja Monseigneur, und ich gestehe cS, weil diesesGeftändniß nur mich gefährden kann."
„Habt Ihr nicht, als Ihr sein Zimmer verließetund Euren Hut mit den Füßen tratet, ausgerufen, erwäre ein feiger Fürst und nicht würdig, Euer Führerzu bleiben?"
„Das ist wahr, Monseigneur, ich habe es gesagt."
- „Ah, es ist wahr. Ihr gesteht es also?"
„Ja."
„Und es ist immer noch Eure Ansicht?"
„Mehr als je, Monseigneur."