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ressen, welche Euere Hoheit nicht begreifen dürfte. Ueber-dieß," fügte von Mony mit einer Miene, der er einegewisse Gleichgültigkeit zu verleihen suchte, bei, „über-dieß handelte es sich um Bagatellen."
„Um Bagatellen?" rief ^er Herzog.
„Ja. Monseigneur."
„Um Bagatellen,"für welche Ihr, in den Louvre zu-rückkehrend, wo Euer Kopf, wie Ihr wißt, sein Gewichtin Gold Werth ist, Euer Leben wagtet? Denn glaubtmir, cs ist nicht unbekannt, daß Ihr mit dem Königvon. Navarra und dem Prinzen von Conde eines dervornehmsten Hänpier der Hugenotten seyd."
„Wenn Ihr das glaubt, so handelt gegen mich,wie es sich für den Bruder von König Karl und demSohn von der Königin Catharine geziemt."
„Warum soll ich so handeln, während ich gegenEuch äußerte, ich gehöre zu Eueren Freunden? Sagtmir also die Wahrheit." -
„Monseigneur," erwiederte von Mvnh, „ich schwöreEuch ...."
„Schwört nicht, mein Herr, die reformirte Religionverbietet die Eide, und besonders die falschen."
Von Mony runzelte die Stirne.
„Ich sage Euch, daß ich Alles weiß," sprach derHerzog."
Von Mony schwieg fortwährend.
„Zweifelt Ihr daran," versetzte der Prinz mit freund-licher Zudringlichkeit. „Nun, mein lieber von Mony,ich muß Euch überzeugen, Ihr sollt selbst urtheilen, obich mich täusche. Habt Ihr meinem Schwager Heinrichnicht so eben dort" — der Herzog streckte die Hand nachdem Zimmer deS BearnerS ans -— „Euere Hülfe unddie. der Enrigen angetragen, um ihn wieder in sein Kö-nigreich Navarra einzusetzen?"
Von Mony schaute den Herzog mit verwirrterMiene an.