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weise sage ich Euch, daß Ihr Euch nicht hier tvdtenlassen sollt,wie Ihr es beabsichtigt. Glaubt mir, EuerBlut kann zu etwas Besserem angewendet werden, alsum die Schwelle des Königs von Navarra roth zu färben."
Bei diesen Worten öffnete der Herzog ganz weit dieTbnre des Zimmers, das zuvor nur ein wenig geöffnetgewesen war.
,,Dieses Zimmer ist das von zweien meiner Edel- ,
lentc," sprach der Herzog, „Niemand wird uns hier ans- ^
jagen, wir können also nach unserm Gefallen sprechen. jKommt, mein Herr." . . ' '
„Hier bin ich," antwortete der Verschwörer sehrerstaunt.
Und er trat in das Zimmer, dessen Thüre der Her-zog von Alenxon nicht minder lebhaft hinter sich» schloß,als eü der König von Navarra gethan batte. "
Bon Mony war wnthend, ln Verzweiflung, fluchendeingetrete», aber allmählig machte der kalte, feste Blickdes jungen Herzogs Franz auf den hugenottischen Kapi-tän den Eindruck des Zanberspiegess, der den Rauschvertreibt.
„Monseigneur," sagte er, „wenn ich richtig ver-standen habe, will Euere Hvheit mit mir sprchen."
„Ja. Herr von Mouv." antwortete Franz. „TrotzEuerer Verkleidung batte ich Euch zu erkennen geglaubt,und als Ihr vor meinem Bruder Heinrich das Gewehrpräsentirtet, erkannte ich Euch vollends ganz. Nun, vonMouy, Ihr seyd also mit dem König von Navarranicht zufrieden?"
„Monseigneur!"
„Auf! sprecht ohne Scheu mit mir. Ich gehöre, viel-leicht ohne daß Ihr es vermuthet, zu Eueren Freunden."
„Ihr, Monseigneur?"
„Ja, ich. Sprecht also."
„Ich weiß nicht, was ich Euerer Hoheit sagen soll,Monseigneur. Die Dinge, über welche ich mit demKönige von Navarra zu sprechen hatte, berühren Inte-