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Arme sinken ließ lind mit dem Blicke diese Seele vollFinsterniß zu ergründen suchte, „das ist die Antwort, dieich meinen Brüdern zn bringen habe? Ich werde ihnensagen, der König von Navarra reiche seine Hand undgebe sein Herz denen, welche uns erwürgt haben, ichwerde ihnen sagen, er seh der Schmeichler der KöniginMutter und der Freund von Maurevel geworden."
„Mein lieber von Mouy," versetzte Heinrich, „derKönig verläßt den Math, und ich mnß mich bei ihmnach den Gründen erkundigen, welche ihn veranlaßthaben, eine so wichtige Sache, wie eine Jagdpartie, zuverschieben. Gott befohlen, mein Freund, ahmt michnach, lehrt z»m König zurück und hört die Messe."
Und Heinrich führte oder stieß vielmehr den jungenMann zurück, dessen Erstaunen der Wnth Platz zumachen anfing.
Kaum harte er die Thüre geschloffen, als er, außerStands, der Gicrde zn widerstehen, an irgend Etwas,in Ermangelung von irgend Jemand sich zu rächen,seinen Hut zwischen den Händen zerknitterte, auf denBoden warf und ihn mit den Füßen stampfend, wie einStier den Mantel des Matadors, auSrief:
„Beim Tode! das ist ein elender Fürst, nnd ichhabe große Lust, mich hier tödten zu lassen, um ihn mitmeinem Blute für immer zu beflecken."
„Stille! Herr, von Mouy," sagte eine Stimme,welche aus einer halb geöffneten 'lhüre hcrvorkam,„stille! denn es könnte Euch ein Anderer, als ich, hören."
Von Mouy wandte sich rasch um und erblickte denHerzog von Alengo», der in einem Mantel eingehüllr,seinen bleiche» Kopf in den Ccrridor ausstreckte, umsich zu versichern, ob von Mouy nnd er allein wären.
„Der Herr Herzog von Alenoon," rief von Mouy,„ich bin verloren."
„Im Gegentheil," murmelte der Prinz, „Ihr habtvielleicht sogar das gesunde», was Ihr sucht; zum Be-
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