Druckschrift 
5/8 (1845)
Entstehung
Seite
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nicht, mein lieber von Mony, Was ich gethan habe,habe ich ans freien Stücken gethan."

Aber, Sire," sagte der junge Mann, das Herz ge-preßt über diesen Widerstand, den er nicht erwartete,Ihr bedenkt nicht, daß 2hr durch Ein e HandlungsweiseUNS verlaßt, verratbet."

Heinrich btieb unempfindlich.

Ja," fuhr Mony fort,ja, Ihr verrathet uns,Sire, denn mehre von n»S sind ans Gefahr ihres Lebensgekommen, um Eure Ehre und Eure Freiheit zu retten.Wir haben Alles vorbereitet, um Euch einen Thron zugeben, Sire, versteht Ihr Wohl? Nicht allein die Frei-heit, sondern die Macht, einen Thron nach Eueren,Wohlgefallen; denn in zwei Monate» könnt Ihr wählenzwischen Navarra und Franlreich "

Bon Mony." sa,,te Heinrich, seinen Blick vek-schleiernd, der nnwillkührlich bei diesem Borschlag einenBlitz geschlendert hatte,von Mony, ich bin unverletzt,ich bin Katholik, ich bin der Gemahl von Margarethe,ich bin der Bruder des Königs Karl, ich bin derSchwiegersohn meiner gnien 'Mutter Eathaiine. BonMony, indem ich diese verschiedenen Slellungeü an-nahm, berechnete ich nicht mir die Chancen, sondernauch die Verpflichtungen."

Aber, Sire." versetzte von Mony,woran soll manglauben? Man sagt nur. Euere Ehe sey noch nicht voll-zogen, man sagt mir, Ihr seid frei im Grunde desHerzens, man sagt mir, der Haß von Eatharinc. ..."

»enge. Lüge." unterbrach-ihn der Bearner.Ja,man hat' Euch unverschämt getäuscht, mein Freund.Diese Margarethe ist Wohl meine Frau; Eatharine istwohl meine Mutter; der König Karl lX. endlich istwohl der 'Herr und Meister meines Lebensund meinesHerzens."

Bc;> Mony bebte ; ein beinahe verächtliches Lächelnzog über sein- Lippen hin.

Also Sire," sprach er, indem er entmnthigt seine