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stak, mit desto mehr Kraft mußten wir die Luft komprimireu,um ihn hinauszuschleudern, um so größer ist der Anprall dernunmehr befreiten Luft gegen die zunächst liegende Schicht desäußeren Luftmeeres, um so stärker auch pflanzt sich die dadurchverursachte Bewegung auch weiter fort bis zu derjenigen Luft,die den Gehörgaug eines Fernstehenden erfüllt und theilt sichdem Trommelfelle mit, den Gehörknöchelchen, dem Labyrintwasferund den in demselben flottirenden Steinchen, Härchen und Corti-schen Organen, und verursacht dem Gehörnerven einen Reiz,welchen wir empfinden und mit dem Worte Knall bezeichnen.Was war nun das Bindeglied zwischen dem Instrument undunserem Gehör? Denn weder der Kork, der ja meist an einerkleinen Schnur befestigt ist, noch auch die komprimirte Luft selbstdringen in die Ferne, wie etwa eine Gewehrladung oder einSamenkorn, welches von den Winden entführt wird.
Die wirklichen Vorgänge bei dieser Schallbewegung und ihrVerständniß sind bekanntlich von den Gebrüdern Weber vor etwa50 Jahren entdeckt und durch die klassischen Arbeiten über Wellen-bewegung gelehrt worden. Für den vorliegenden Zweck kannman sich dieselben recht anschaulich durch einen anderen Vorgangmachen, den namentlich diejenigen oft zu sehen Gelegenheit haben,die das edele Billardspiel kennen. Dabei kommt es ja sehr häufigvor, daß zwei dieser sehr elastischen, elfenbeinenen Kugeln biszur Berührung dicht nebeneinander stehen. Wenn man dauneinen dritten Ball in einiger Entfernung so placirt, daß alle dreiin einer geraden Linie stehen, und man stößt ihn gegen jenebeiden mit einiger Gewalt an, so bleibt die vordere Kugel genauaus ihrem Flecke stehen, aber die zweite nicht getroffene Kugelwird durch den Anstoß fortgeschnellt, den sie mittelbar nur vonihrem Nachbar empfangen hat. Und so viele dieser elastischenKugeln man auch aneinander reihen mag, immer ist es allein
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