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Die Edelsteine
Entstehung
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u. s. w. Am Häufigsten wird er in Vergißmeinnichtform zuSchmuck verarbeitet, und es giebt kaum eine schönere Zusammen-stellung von Edelsteinen, als Türkis mit Diamanten. -

Beim Türkis kommt eine Verfälschung vor, die die Naturselbst hervorgebracht hat. Es sind dies versteinerte Zähne vor-geschichtlicher Thiere, die unter Umständen ganz die schöne himmel-blaue Farbe des Türkis haben. Sie werden auch wirklich unterdem Namen Türkis verkauft, und man nennt sie „Türkis vomneuen Stein" oder Beintürkis, während der echte Türkis „vomalten Stein" oder Mineraltürkis genannt wird. Man unter-scheidet beide dadurch, daß der echte Türkis bei Kerzenlicht seineschöne Farbe behält, während der (werthlose) Beintürkis dabeigrau wird. Auch wird der echte Türkis durch Reiben nur dannelektrisch, wenn man ihn vorher isolirt, was beim Beintürkisnicht nöthig ist.

5. Der edle Opal gehört zur Familie des Quarzes, dessenzahlreiche Varietäten zu den Halbedelsteinen gerechnet werden.Einzig der edle Opal wird, wiewohl er weniger hart ist, als alleseine Verwandten, noch zu den Edelsteinen gezählt, da sein pracht-volles Farbenspiel und sein hoher Preis ihm diese Stelle an-weisen. Er besteht aus wasserhaltiger Kieselerde und ist zweifel-los auf nassem Wege entstanden, eine Kieselgallerte, die allmählicherhärtete, und die ihr Farbenspiel tausend kleinen Rissen imInnern verdankt.

Seine Farbe ist ein bläuliches Weiß, aus dem heraus aberin den lebhaftesten Farben blaue, rothe, grüne Lichter spielen,eine Farbenerscheinung, die nach ihm Opalisiren heißt. Auch Pli-uius kannte schon den Opal, und sagt in seiner Beschreibungdesselben: „Man bemerkt an ihm das mildere Feuer des Rubin,

den leuchtenden Purpur des Amethyst, das Grün des Smaragd,(ns-