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Die Edelsteine
Entstehung
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lige Structur zeigt, die die Franzosen ratino nennen, und dievorübergehend entsteht, wenn man z. B. einen Theelöffel Rumin den Thee gießt.

Er hat hohen Glanz und ein schönes Feuer. Die Zahl derbekannten Fundorte ist außerordentlich groß, dennoch sind schöneExemplare nicht zu häufig, und ein schöner fehlerfreier schön ge-schliffener Hyacinth von 1 Kar. wird immer noch mit 20 Mk.bezahlt. Za besonders schöne Exemplare werden noch bedeutendhöher bezahlt. Vor 3 Jahren ging die Nachricht durch die Zei-tungen, daß in London ein 4 Karat schwerer Hyacinth Aufsehenmachte, weil er eine so leuchtende Farbe hatte, daß es aussah,als habe er im Innern eine selbständige Lichtquelle, und daßdieser Stein mit 200 Pfd. Sterling bezahlt worden fei, ein Preis,der den Werth eines gleichgroßen Diamanten übertrifft.

II Edelsteine zweiten Ranges.

1. Der Granat. Auch von diesem so sehr beliebten Edel-steine giebt es eine große Zahl von Varietäten, doch sind es beiihm nicht zufällige Farbenunterschiede, die diese Mannigfaltigkeitbedingen, sie beruhen vielmehr in einer Veränderung seiner che-mischen Zusammensetzung. Allen gemeinsam aber ist die Kry-stallform des Rhombendodekaöders, den mau daher auch Graua-tosder nennt, und die Härte 7,5. Das specifische Gewicht ist3,4—4,3. Alle Granaten bestehen aus 2 kieselsauren Metall-oxyden, die in einem bestimmten Verhältniß mit einander ver-bunden sind, welches man durch die Formel st ^ 8i st 8i aus-drückt, und wofür k: Kalk, Talk, Thon, Eisen, Mangan undChrom eintreten kann, so daß man unterscheidet

1. Kalk-Thongranat 8i -ff N 8i (Grossular, Hessouit,Succinit, Leucogranat).

2. Talk-Thongranat NA ^ tzj gj (Pyrop)

XII. 27?.

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