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gefundenen Substanzen gleichfalls zu gut krystallisirten Exem-plaren verschiedener Edelsteine umbildeten.
Als eine weitere Verbesserung dieser Methode ist das Ver-fahren anzusehen, welches 1858 St. Claire Deville und Earoneinschlugen. Auf den Boden eines Kohlentiegels schütteten sieFluor-Aluminium, und in eine daraus gestellte Platinschale cry-stallisirte Borsäure. Erhitzten sie nun den zugedeckten Tiegeleine Stunde lang zum Weißglühen, so wurden beide Substanzengasförmig, und tauschten ihre Elemente durch doppelte Wahl-verwandtschaft mit einander aus, das Bor trennte sich vom Sauer-stoff, verband sich mit dem Fluor, und entwich als Fluorborgasförmig. Dagegen trat der Sauerstoff der Borsäure an dasAluminium des Fluor-Aluminiums und bildete Aluminiumoxyd,d. h. Thonerde, die sich in schönen Krystallen auf der Platin-schale ansetzte. So erzeugten sie farblose Korunde, und wennsie dem Fluor-Aluminium eine kleine Menge Fluorchrom bei-mengten, eben so schöne gefärbte Korunde, und zwar sowohl rothe,also Rubine, als auch blaue, also Saphire. Auch andere Edel-steine stellten sie aus diesem Wege her.
Alle diese sinnreichen Methoden haben für die Wissenschafteinen großen Werth, da sie völlig das Räthsel lösen, auf welchemWege die Natur diese Körper erzeugte. Einen practischen Werthhaben sie jedoch bisher nicht gehabt, da selbst die größten aussolche Weise erzielten Edelsteine doch nicht werthvoll genug waren,um das Verfahren gewinnreich erscheinen zu lasten. Nichts desto-weniger ist es nicht unwahrscheinlich, daß später auch noch dieserSchritt dem forschenden Menschengeiste gelingt, und dann würdendie Preise der Edelsteine niedriger werden. Denn die auf solchemWegen entstandenen Edelsteine sind wirklich echte, weil sie allephysikalischen und chemischen Eigenschaften der natürlichen haben.
Es dürfen also diese Arbeiten und ihre Erfolge nicht ver-
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